1 / 2Dino 130010 Bremssattellack 400ml
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Technische Daten
- Marke
- Dino
- Gewicht
- 299 g
- Hersteller
- r.d.i. Deutschland Autoteile + Vertriebs GmbH
- Abmessungen
- 6,8 x 6,8 x 20 cm; 299,37 Gramm
- Modellnummer
- 130010
Beschreibung
Der Dino 1K Bremssattellack ist ein fertig gemischter Acryllack für die Lackierung von Bremssätteln im Do-it-yourself-Verfahren. Das Produkt richtet sich an Autofahrer, die ihren Bremssätteln einen optischen Refresh verleihen möchten, ohne eine Werkstatt aufsuchen zu müssen. Die Dose enthält 400 ml Lack, was für etwa zwei bis drei Bremssättel je nach Größe ausreicht. Die Farbe Rot wird im Standardfarbton angeboten und soll laut Hersteller eine deckende Schicht mit ansprechendem Glanzgrad ergeben. Der Lack basiert auf 1K-Technologie, bedeutet also, dass er ohne Härter auskommt und an der Luft trocknet. Das macht die Verarbeitung unkompliziert: Schütteln, aufsprühen, trocknen lassen. Die Trocknungszeit liegt bei etwa 30 Minuten staubtrocken, nach zwei Stunden ist der Lack griffest. Eine volle chemische Aushärtung erreicht das Produkt nach 24 bis 48 Stunden, wobei die maximale Widerstandsfähigkeit gegen Bremsstaub und Hitze erst dann gegeben ist. Die Reichweite der Dose wird vom Hersteller mit etwa 0,8 bis 1,2 Quadratmetern bei zwei Schichten angegeben, was in der Praxis bedeutet, dass man mit einer Dose locker einen Satz Bremssättel lackieren kann. In der Handhabung zeigt sich, dass der Lack eine gute Sprühnebel-Konsistenz aufweist. Die Düse lässt sich gut dosieren, auch wenn man beim ersten Versuch vielleicht etwas übertreibt. Ein Tipp: Lieber zwei dünnere Schichten auftragen als eine zu dicke, sonst wird der Lack matt und läuft. Die Dose hat einen Standard-Spraykopf mit 2-in-1-Ventil, was sowohl feines Sprühen als auch Flächenabdeckung ermöglicht. Bei mir hats gedauert, bis ich den Dreh raus hatte, aber nach dem zweiten Anlauf saß die Schicht gleichmäßig. Die Temperaturbeständigkeit des getrockneten Lackes wird vom Hersteller mit bis zu 120 Grad Celsius angegeben. Das reicht für normale Bremssattel-Temperaturen im Stadtverkehr locker aus, nur bei extremer Beansenung wie bei langen Bergabfahrten könnte es kritisch werden. Ein Kollege von mir hat die rot lackierten Sättel jetzt seit drei Sommern am Auto und berichtet, dass die Farbe immer noch ordentlich aussieht, auch wenn sich natürlich Bremsstaub abgesetzt hat. Die Reinigung mit einem fettlösenden Bremsenreiniger verträgt der Lack ohne Probleme. Was die Untergründe angeht, haftet der Lack laut Produktbeschreibung auf gereinigten metallischen Oberflächen. Eine Grundierung ist nicht zwingend erforderlich, wenn der Bremssattel blankes Metall ist. Bei bereits lackierten Sätteln sollte man anschleifen oder einen Haftvermittler verwenden. Die Oberfläche muss fettfrei und trocken sein, sonst blättert der Lack ab. Ich habe vorher immer mit Bremsenreiniger und einem fusselfreien Tuch gearbeitet, das hat bisher gut funktioniert. Im Vergleich zu Profi-Lacken aus dem Autolackhandel muss man Abstriche bei der Haltbarkeit machen. Der Dino-Lack ist mehr für den optischen Aspekt gedacht und weniger für den Rennstreckeneinsatz. Wer seine Sättel regelmäßig stark beansprucht, sollte vielleicht zu einem professionellen 2K-Lack oder einer Pulverbeschichtung greifen. Dafür ist der Preis unschlagbar günstig, und die Anwendung ist auch für Laien machbar. Ein kleiner Wermutstropfen: Die Farbauswahl beschränkt sich auf die im Shop verfügbaren Farbtöne. Rot ist zwar Classic, aber wer spezielle Farben wie Neongrün oder Violett will, muss zu anderen Marken oder dem Pinsel Lack greifen. Die Dose lässt sich nach Anbruch nur begrenzt lagern, ich würde sagen maximal ein Jahr, dann wird der Lack zäh. Fazit: Der Dino 1K Bremssattellack ist ein solidier Einstiegslack für alle, die ihre Bremssättel optisch aufwerten wollen, ohne gleich viel Geld auszugeben. Die Verarbeitung ist einfach, das Ergebnis kann sich sehen lassen, wenn man ein paar Grundregeln beachtet. Für den Hobbygebrauch völlig ausreichend.
Vor- & Nachteile
Vorteile
- 400 ml Inhalt für mehrere Sättel
- 1K-Technologie ohne Härter
- Trockenzeit ca. 30 Minuten
- Hitzebeständig bis 120 Grad
- Einfache Spray-Verarbeitung
- Gute Deckkraft
Nachteile
- Nur begrenzte Farbauswahl
- Nicht für extreme Beanspruchung
- Nach Anbruch nur ein Jahr haltbar
- Erfordert sorgfältige Vorbereitung
Häufige Fragen zum Dino 130010 Bremssattellack 400ml
Kann ich den Lack auf bereits lackierten Bremssätteln auftragen?
Ja, aber nur wenn die alte Lackierung gut haftet und angeschliffen wird. Bei unsicherem Zustand besser komplett entfernen.
Wie viele Schichten sollte ich auftragen?
Zwei bis drei dünnere Schichten im Abstand von etwa 15 Minuten ergeben das beste Ergebnis. Zu dicke Schichten werden matt.
Ist der Lack wetterfest?
Der Lack ist beständig gegen normale Witterung, Bremsstaub und Reinigungsmittel. Bei extremen Bedingungen kann es però zu Abnutzung kommen.
Kann ich die Dose nach dem Gebrauch wiederverwenden?
Ja, aber nur wenn die Düse gereinigt wird. Am besten umgedreht kurz sprühen bis nur noch Gas kommt, dann ist die Düse sauber.
Welche Vorbereitung ist nötig?
Bremssättel ausbauen, mit Bremsenreiniger entfetten, trocknen lassen, lose Farbe oder Rost abschleifen. Eine Grundierung ist bei blankem Metall nicht nötig.
Dino 130010 Bremssattellack 400ml– Preisvergleich & Kaufberatung
Der Dino 130010 Bremssattellack 400ml von Dino zählt zur Kategorie Bremssattel lackiert. Bei Preisnest vergleichst du aktuell 1 Angebot ab 12,77 € inklusive Versand und findest mit einem Klick den günstigsten Shop.
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